3. März 2010
Social Media Marketing als integraler Bestandteil der Markenführung Online – Teil 1: Was versteht man eigentlich unter Social Media?

Der Begriff „Social Media Marketing“ ist derzeit in aller Munde. Tiefgreifende Veränderungen im Mediennutzungsverhalten der Konsumenten führen zu neuen Herausforderungen für die Unternehmenskommunikation. Die Erkenntnis: Nur wer sich rechtzeitig den Bedürfnissen und dem veränderten Kommunikationsverhalten seiner (potenziellen) Kunden stellt, wird sich auch in Zukunft als Marke behaupten können.
Das Thema ist nicht neu. Seit circa ein bis zwei Jahren beschäftigt sich die Branche nunmehr mit dem Phänomen des Marketing in Sozialen Netzwerken. Ausgehend vom Vorreiter U.S.A. steigt auch in deutschen Marketing- und PR-Abteilungen die Sensibilität für dieses Thema zusehends. Ein Einstieg in die komplexen Sachverhalte ist für Social-Media-Neulinge jedoch häufig schwierig, da sich die Online-Welt in einem stetigen Wandel befindet und zunächst eine fundierte Basis geschaffen werden muss. Fachbücher zu diesem Thema gibt es viele, doch können diese auch nur einen kleinen Einblick bieten: Der Umgang mit Social Media will gelernt und gelebt werden.
Um Einsteigern dennoch einen groben Überblick über diesen spannenden und komplexen Bereich der Markenführung Online zu geben, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammengestellt. Der erste Teil der Serie beschäftigt sich mit der absoluten Basis-Frage:
„Was versteht man eigentlich unter Social Media?“
Was liegt näher als eines der wichtigsten und bekanntesten nutzergenerierten Online-Portalen der Welt zu befragen, wenn es um die Begriffsdefinition von Social Media geht: Laut Wikipedia sind Social Media „Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften (…), die als Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen.“ Social Media sind der Inbegriff des Web 2.0. Der User fungiert als Konsument und Autor zugleich. Dies führt zu einer „Demokratisierung des Wissens“.
Social-Media-Anwendungen lassen sich grob in drei Kategorien einteilen, wie diese Grafik veranschaulicht:

Neben den allseits bekannten Sozialen Netzwerken wie Facebook, Youtube, Twitter und den VZ-Netzwerken, gibt es eine Fülle von Special-Interest-Communities. Der Schluss liegt nahe, dass es zu jedem Interessengebiet mindestens eine Community gibt, in der sich Gleichgesinnte austauschen und verbinden können. So habe ich erst kürzlich ein Soziales Netzwerk entdeckt, das Männern die Hochzeitsplanung erleichtern soll. Ein anderes dient beispielsweise dazu, Bloggern dabei zu helfen, eine Schreibblockade zu überwinden. Und mit Sicherheit lassen sich noch wesentlich kuriosere Beispiele aufspüren.
Ethority hat die enorme Vielzahl an sozialen Netzwerken in einem Prisma zusammengestellt. Erwähnenswert ist, dass es sich hierbei lediglich um die in Deutschland gebräuchlichen Netzwerke handelt. Weltweit gibt es unendlich viele mehr.

Wichtig ist es für Unternehmen, die jeweils für sie relevanten Netzwerke heraus zu deuten, um sich nicht in der Fülle der Netzwerke zu verlieren. Es empfiehlt sich, auf wenigen ausgewählten Plattformen präsent zu sein um dort aktiv und intensiv mit der Zielgruppe interagieren zu können. cyperfection ist beispielsweise mit Profilen auf Facebook, Twitter und Vimeo zugegen. Um herauszufinden, wo sich die Zielgruppe aufhält, sind eingängige Analysen notwendig.
Im zweiten Teil unserer Serie „Social Media Marketing als integraler Bestandteil der Markenführung Online“ beantworten wir die Frage warum Social Media so relevant sind.
(Bildquellen: Eigene Darstellung via Wordle.net; Ethority.de)
Labels: Markenführung online, Social Media





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