9. Mai 2008
Zweiter Anlauf mit Schwung
Ende 2008 soll er stehen, der C&A-Onlineshop, berichtet ibusiness (kostenpflichtiger Artikel!). Diese Meldung fand ich insofern wegweisend, da es der zweite Versuch des Palomino-Schöpfers ist - allerdings unter etwas veränderten Voraussetzungen: Im Juni 2000 hatte die Handelsmarke nach weniger als sechs Monaten ihren Onlineshop wieder geschlossen. Die erzielten Umsätze waren weit zurückgeblieben hinter der Erwartung, wie für so viele E-Commerce-Aspiranten dieser Zeit. Der gesamte Online-Umsatz machte 2000 laut Bundesverband des deutschen Versandhandels nicht mehr als fünf Millionen Euro aus. 2007 erwirtschaftete der Online-Handel mit Waren knapp 11 Milliarden Euro. Mit diesem Anlauf dürfte C&A also mehr Erfolg haben.Nachdem H&M seit dem Sommer 2007 online verkauft, wird es interessant sein zu sehen, wie die nachziehenden Ladenbrands sich online machen - bzw. wie leicht ihre Zielgruppen den Weg zu ihren Waren finden, Stichwörter: Usability und emotionale Markenführung. Letztere muss sich nun auf einer Pixeloberfläche entfalten. Mein Tipp: Am besten denkt C&A im gleichen Zug über mobile Kundenbindung nach: Laut Handy-Weblog können IKEA-Kunden der US-Filiale in Seattle sich bereits Angebote und Rabattaktionen per SMS aufs Handy schicken lassen und neue Terminals in den IKEA-Filialen nutzen das Mobiltelefon als Barcode-Scanner. Und die Schweden haben ja ein sehr gutes Händchen für Marken. (Bildquelle: C&A/Wikipedia)
Labels: e-Commerce, IKEA, Online-Shop





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